grossartige Wahlfahrtskirche
Das Kloster von Einsiedeln ist ein eindrücklicher Etappenhalt auf dem Schweizer Jakobsweg (Via Jacobi). Seit dem 14. Jahrhundert führt der Jakobsweg Scharen von Pilger zum Wallfahrtsort Kloster Einsiedeln. Die Geschichte des Klosters geht auf die Einsiedelei des heiligen St. Meinrad zurück der sich dort im Jahre 835 niederliess. Seinem Beispiel folgten weitere Einsiedler und nahmen die Benediktinerregel an. 947 wurde die Gründung des Stifts offiziell bestätigt. Von 1031–1039 wurde nach einem Brand eine dreischiffige Basilika mit einer Krypta errichtet, welche die Grundform für den späteren Barockbau vorgab. Eine zweite Basilika (Unteres Münster) wurde 1230 über dem ummauerten Hof errichtet. Das barocke Kloster entstand von 1674 bis 1735 als vollständiger Neubau.
Pilgerort abendländischer Barockbaukunst
Stärkere Schwingungen können unter Laternenkuppel (ca. 18'000 Bovis) wahrgenommen werden. Die maximalen sakralen Ausstrahlungen dieses Kraftorts befinden sich rund um die Gnadenkapelle. Diese liegen bei 20'000 Bovis. In ihr befindet sich die "Schwarze Madonna von Einsiedeln". Im Rahmen der traditionsreichen Marienwallfahrt wurde sie zu einem starken Anziehungspunkt für Pilger und Touristen. Die Schwarze Madonna von Einsiedeln ist ein spätgotisches Gnadenbild aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Sie ersetzte das ursprünglich romanische Gnadenbild, welches beim Brand von 1465 zerstört wurde. Die schwarze Hautfarbe stammt vom Russ der Kerzen und Lampen, die vor der Figur brannten. Bei späteren Restaurierungen wurde die schwarze Farbe beibehalten. Die von der Madonna ausgehenden Schwingungen wurden bei geöffnetem Gitter als besonders stark wahrgenommen und von der Autorin Blanche Merz mit 30'000 Bovis gemessen.
- Bericht: Oliver Simón
- Ort: Einsiedeln, SZ
- Bovis-Einheiten: 18'000 - 30'000
- Quelle: Blanche Merz
- Literatur: Blanche Merz, Orte der Kraft in der Schweiz, ISBN 3-85502-631-9

